From berufsrecht-ki-vertragspruefung
Prüft Subunternehmerklauseln in KI-Anbieterverträgen. Zerlegt Ergebnis, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und Gegenposition. Liefert Risikomatrix und Vertragsredline.
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/berufsrecht-ki-vertragspruefung:subunternehmer-regelung-tom-zertifizierungenThe summary Claude sees in its skill listing — used to decide when to auto-load this skill
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
Absatz 3 Satz 2 Nr. 3 der jeweiligen Dienstleisterregelung. Der Vertrag mit dem Dienstleister muss festlegen, ob der Dienstleister befugt ist, weitere Personen zur Erfüllung des Vertrags heranzuziehen. Für diesen Fall ist dem Dienstleister aufzuerlegen, diese Personen in Textform zur Verschwiegenheit zu verpflichten.
Pro Beruf:
Strafrechtlich ergänzend: § 203 Abs. 3 Satz 2 StGB (Befugnis zur Weitergabe an mitwirkende Personen, die ihrerseits weitere Personen einbinden) und § 203 Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 StGB (Sekundärpflicht zur Verpflichtung).
KI-Anbieter sind oft mehrstufige Strukturen:
Aus berufsrechtlicher Sicht sind alle vier Stufen Subunternehmer im Sinne von Abs. 3 Satz 2 Nr. 3. Der Frontend-Anbieter muss sie alle benennen und entsprechend weiterverpflichten.
Der Vertrag muss explizit klären, ob der Dienstleister Subunternehmer einsetzen darf. Stillschweigen reicht nicht.
Auch wenn die Norm das nicht ausdrücklich verlangt, ist eine abschließende Liste der Subunternehmer mit Sitz, Funktion und gegebenenfalls Hosting-Ort der Stand guter Praxis. Sie ist Vertragsanlage oder per Link zu einem versionierten Trust Center.
Ein Zustimmungsvorbehalt der Kanzlei vor Hinzunahme oder Wechsel von Subunternehmern ist nicht durch das Berufsrecht zwingend gefordert, aber sehr empfehlenswert. Die berufsrechtliche KI-Debatte stellt klar, dass die Kanzlei für die Auswahl die berufsrechtliche Verantwortung trägt (Sorgfaltsanforderung Abs. 2 der Dienstleisterregelung).
Der Vertrag muss den Dienstleister verpflichten, jeden Subunternehmer in Textform zur Verschwiegenheit zu verpflichten — mit denselben inhaltlichen Anforderungen, die für den Dienstleister selbst gelten (gegenüber jedermann, zeitlich unbegrenzt, alle Berufsgeheimnisse, Belehrung).
Auch die Subunternehmer müssen über §§ 203, 204 StGB belehrt werden (Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 StGB).
Vorab: Der untenstehende ist die typische Standardlinie. Wenn die Mandantenlage abweicht (siehe "Strategische Optionen" oben), sind die Schritte entsprechend zu verkuerzen, umzustellen oder durch ein anderes Skill zu ersetzen — der ist Leitfaden, nicht Pflichtprogramm.
| Punkt | Fundstelle | Ampel | Bemerkung |
|---|---|---|---|
| Festlegung Befugnis im Vertrag | |||
| Aktuelle Subunternehmerliste vorhanden | |||
| Zustimmungsvorbehalt der Kanzlei | |||
| Weiterverpflichtungspflicht (Textform) | |||
| Belehrungspflicht für Subunternehmer | |||
| Informationspflicht bei Wechsel |
Der häufige Aufbau "Frontend-Anbieter — Azure-Mietservice für OpenAI-Modelle" ist berufsrechtlich besonders zu prüfen:
cloud-act-und-drittstaat-pruefen)Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu prüfen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist eine moegliche Form — nicht die einzige.
| Konstellation | Empfohlener Weg |
|---|---|
| Standard — Subunternehmer-Klausel im KI-Vertrag prüfen | Prüfschema Art. 28 Abs. 2 DSGVO; Template unten |
| Variante A — Subunternehmer-Einsatz untersagt | Verbot klar kommunizieren; Vertragsanpassung empfehlen |
| Variante B — Genehmigung liegt vor aber Klausel unklar | Klarstellungsformulierung einfordern; Anlage mit Subunternehmer-Liste |
| Variante C — Subunternehmer ausserhalb EU | Drittlandstransfer-Prüfung zusaetzlich noetig (Art. 46 DSGVO) |
Wenn die Mandantenkonstellation nicht ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.
Adressat: Kanzlei intern — Tonfall: sachlich-juristisch
Subunternehmer-Prüfvermerk [DATUM]
Anbieter: [NAME] | Vertrag: [DOKUMENT, VERSION]
Prüfpunkt 1: Subunternehmerliste
Vorhanden (als Anlage): ja / nein
Subunternehmer:
- [NAME], [SITZ], [FUNKTION], [VERARBEITUNGSSTANDORT]
- [NAME], [SITZ], [FUNKTION], [VERARBEITUNGSSTANDORT]
Prüfpunkt 2: Zustimmungsvorbehalt / Widerspruchsrecht
Zustimmungsvorbehalt geregelt: ja / nein
Widerspruchsrecht geregelt: ja / nein
Frist: [X TAGE]
Prüfpunkt 3: Weiterverpflichtung Subunternehmer
In Textform: ja / nein
Belehrung §§ 203/204 StGB: ja / nein
Ergebnis
Ampel Subunternehmer-Regelung: GRUEN / GELB / ROT
Luecken: [BESCHREIBUNG]
--- vor Versand klären ---
Ausformulierungspflicht und Formatstandard. Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie
[Name der Mandantin]werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.Schriftbild: Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist Times New Roman 11 pt als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.
Nummerierung: Gliederung ausschließlich dezimal (
1,1.1,1.1.1und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.
Quellenregel: Entscheidungen nur nach Prüfung einer amtlichen oder frei zugänglichen Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage ausgeben.
npx claudepluginhub klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --plugin berufsrecht-ki-vertragspruefungBreaks down subcontractor regulation checks for AI provider contracts: decomposes result, deadline, responsibility, burden of proof, and counterposition; provides burden-of-proof and substantiation matrix.
Prüft Subunternehmer-Klauseln im AGB-Recht: ordnet Sachverhalt, Norm, Beweislast, Gegenargumente und nächsten Schritt; liefert Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.
Prüft die berufsrechtliche und datenschutzrechtliche Compliance beim Einsatz externer IT- und KI-Dienstleister in Kanzleien (§ 203 StGB, Art. 28 DSGVO) und liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortmaßnahmen.