From jurastudium
Builds structured learning outlines for German law exams (Staatsexamen). Checks deadlines, form, jurisdiction, and legal remedies; provides a deadline/risk traffic light with immediate action steps.
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/jurastudium:gliederungs-baukastenThe summary Claude sees in its skill listing — used to decide when to auto-load this skill
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
Der Prüfungsstoff des Ersten Staatsexamens ist in den Juristenausbildungsgesetzen der Bundesländer definiert. Die Lernstruktur folgt dem jeweils geltenden Pflichtstoffkatalog.
Prüfungsordnungen (Auswahl):
Maßgebliche Pflichtstoff-Leitentscheidungen:
Für BGB AT und Schuldrecht:
Für Strafrecht:
Kanonische Lernmaterialien:
Bei Erweiterung: bestehende Struktur einlesen. Format exakt fortführen — keine andere Systematik aufzwingen.
Das Gerüst entsteht aus dem einschlägigen Pflichtstoffkatalog und dem Inhaltsverzeichnis der Quelle. Themenblöcke → Unterpunkte → Normslots → Ausnahmen-Platzhalter — ohne Regelinhalt.
Niemals: Gerüst überspringen und direkt eine fertige Gliederung mit Inhalten ausgeben. Das ist die Hauptfehlfunktion, die diese Skill verhindert.
Wenn der Studenten Quellen einfügt (Skript-Abschnitt, Notizen, Kommentarauszug): Regel und Definition aus dem bereitgestellten Text extrahieren und in das Gerüst integrieren. Das ist kein Schreiben für den Studentenn, sondern Formatierung des Bereitgestellten.
Wenn der Studenten keine Quelle liefert: Gerüst mit Platzhalter belassen + Maieut-Fragen stellen (z. B. "Was hat der Professor zu § 119 BGB gesagt?", "Welche Fallgruppe nennt das Skript hier?"). Falls der Studenten ausdrücklich eine vorläufige Ausfüllung wünscht, kann ein Lehrbuch-Mehrheitsmeinung eingetragen werden — jede solche Angabe erhält [PRÜFEN: gegen Skript / Kommentar abgleichen].
Regelwiderspruch in eigenen Materialien: Wenn die vom Studentenn genannte Regel dem widerspricht, was in einer früher hochgeladenen Quelle steht:
"Das weicht von Ihrer Notiz bei [Abschnitt/Quelle] ab — dort steht: [wörtliches Zitat]. Welche Fassung ist die zutreffende?"
Das ist kein Einwurf aus eigenem Wissen, sondern Konfrontation mit eigenen Materialien.
[LÜCKE — aus Vorlesungsnotizen ergänzen]
[FÄLLE FEHLEN — Norm steht, aber kein Leitfall]
[AUSNAHME UNKLAR — Skript erwähnt Ausnahme, Regel nicht ausformuliert]
[PRÜFEN — aus meinem Wissen ergänzt, vor dem Lernen verifizieren]
Nach Fertigstellung eines Abschnitts: "Gliederung schließen. Frage: [konkreter Sachverhalt aus dem bearbeiteten Abschnitt]." Testen, ob der Aufbau den Kopf erreicht hat oder nur das Dokument.
Klassische Gliederung (Standard für Hausarbeiten und Lernblätter):
A. [Rechtsgebiet / Oberthema]
I. [Hauptproblem]
1. [Tatbestandsmerkmal / Fallgruppe]
a) Definition: [LÜCKE — aus Skript ergänzen]
b) Leitfall: [LÜCKE — Leitentscheidung eintragen]
c) Ausnahme: [LÜCKE]
2. [Nächstes Merkmal]
Paragraphenübersicht (für Schnellorientierung):
§ 119 BGB — Anfechtung wegen Irrtums
- Tatbestand: Inhalts-/Erklärungsirrtum; Eigenschaftsirrtum (Abs. 2)
- Rechtsfolge: Anfechtbarkeit, Ersatz des Vertrauensschadens § 122 BGB
- Abgrenzung: § 123 BGB (arglistige Täuschung)
- Leitfall: [LÜCKE]
Flussdiagramm-Skizze:
Anspruch aus § 280 Abs. 1 BGB?
→ Schuldverhältnis? (§§ 241 ff. BGB)
JA → Pflichtverletzung? (§ 241 Abs. 2 BGB)
JA → Vertretenmüssen? (§ 276 BGB, Vermutung)
JA → Schaden? (§§ 249 ff. BGB)
JA → Anspruch (+)
NEIN → (-)
NEIN → (-)
Ausformulierungspflicht und Formatstandard. Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie
[Name der Mandantin]werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.Schriftbild: Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist Times New Roman 11 pt als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.
Nummerierung: Gliederung ausschließlich dezimal (
1,1.1,1.1.1und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.
Auftrag: "Gliederung für BGB Schuldrecht AT aufbauen, Schwerpunkt Leistungsstörungsrecht."
Ergebnis (Gerüst, erste Ebene):
A. Grundlagen des Schuldverhältnisses (§§ 241–243 BGB)
B. Leistungsstörungsrecht
I. Unmöglichkeit (§§ 275, 283, 311a BGB)
1. Arten der Unmöglichkeit [LÜCKE]
2. Rechtsfolgen [LÜCKE]
II. Verzug (§§ 280 Abs. 2, 286 ff. BGB)
1. Schuldnerverzug [LÜCKE]
2. Gläubigerverzug [LÜCKE]
III. Schadensersatz statt der Leistung (§§ 280 Abs. 3, 281, 283, 311a BGB)
[LÜCKE — Prüfungsreihenfolge nach Hemmer SchuldR AT, Rn. 150 ff.]
C. Besondere Leistungspflichten (§ 241 Abs. 2 BGB)
D. Rücktritt (§§ 323 ff. BGB) [LÜCKE]
Sokrates-Frage danach: "Schließen Sie die Gliederung. — Was sind die Voraussetzungen des Schuldnerverzugs nach § 286 BGB? Bitte alle vier."
[LÜCKE]-Markierungen ist besser als eine mit erfundenen Inhalten. Falsch eingebrachte Definitionen werden auswendig gelernt.Jede Regelaussage, die in das Gerüst aus meinem Wissen eingetragen wird (nicht aus einer vom Studentenn bereitgestellten Quelle), trägt [PRÜFEN]. Vor dem Lernen aus der Struktur: jede solche Stelle gegen das aktuell verwendete Skript oder einen anerkannten Kommentar abgleichen. Falsch eingeübte Strukturen sind in der Klausur schwer zu korrigieren.
Hinweis: Diese Skill ersetzt keine anwaltliche Beratung im konkreten Einzelfall.
Quellenregel: Entscheidungen nur nach Prüfung einer amtlichen oder frei zugänglichen Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage ausgeben.
npx claudepluginhub klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --plugin jurastudiumRoutes and triages Jura law student tasks: checks deadlines, formalities, jurisdiction, legal remedies, and urgent measures in exams and clerkship. Activates on study or exam queries.
Structures legal academic papers (Hausarbeit) with deep outline hierarchy. Checks deadlines, form, jurisdiction, legal remedy, and immediate measures; provides a deadline and risk traffic light.
Guides collaborative design exploration before implementation: explores context, asks clarifying questions, proposes approaches, and writes a design doc for user approval.