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Reviews vertical price fixing compliance under EU Vertikal-GVO for luxury brand distribution. Outputs deadline/risk traffic light and immediate action steps.
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Vertikale Preisbindung und Vertikal-GVO-Compliance für Haendlervertraege: Hersteller oder Haendler will UPE oder Mindestpreise im Vertriebsnetz einsetzen. Normen: Art. 4 lit. a Vertikal-GVO (EU) 2022/720 (Hardcore-Beschraenkung Mindestpreis), Art. 2 (Freistellung), § 1 GWB, EuGH Prestige-Linie. Prüfraster: Verbotene Mindestpreise, zulässige unverbindliche Preisempfehlungen, Dual Pricing nach DS...
Vertikale Preisbindung und Vertikal-GVO-Compliance für Haendlervertraege: Hersteller oder Haendler will UPE oder Mindestpreise im Vertriebsnetz einsetzen. Normen: Art. 4 lit. a Vertikal-GVO (EU) 2022/720 (Hardcore-Beschraenkung Mindestpreis), Art. 2 (Freistellung), § 1 GWB, EuGH Prestige-Linie. Prüfraster: Verbotene Mindestpreise, zulässige unverbindliche Preisempfehlungen, Dual Pricing nach DSA, Marktanteilsschwelle 30%. Output Compliance-Memo, UPE-Vertragsklausel-Entwurf. Abgrenzung: Selektivvertrieb Plattformverbot siehe selektiver-vertrieb-coty; AGB siehe agb-haendlervertrag-luxus. Arbeite entlang dieser konkreten Prüfungslinie und trenne Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
Norm / Tatsache / Beleg / Wertung / Gegenargument / nächster Schritt-Matrix und einen direkt nutzbaren Textbaustein, wenn der Nutzer einen Entwurf braucht.Preisbindung ist die heikelste kartellrechtliche Baustelle im Luxusvertrieb. Die Comtesse Beatrice de Klotzzkettie möchte, dass klôtzzkètté-Produkte nirgendwo unter EUR 1.200 für eine Handtasche verkauft werden — verständlich, aber kartellrechtlich nur auf bestimmten Wegen erreichbar.
Als Anwältin kenne ich die Grenze zwischen verbotener Preisbindung und zulässiger unverbindlicher Preisempfehlung — und ich gestalte die Vertriebsverträge präzise auf dieser Linie.
us-selektivvertrieb-und-mfp-tiffany-vs-costco)| Klausel | Bewertung |
|---|---|
| Mindest-Verkaufspreis EUR 1.200 | Hardcore-Verstoß Art. 4 lit. a — verboten |
| Fest-Verkaufspreis EUR 1.200 | Hardcore-Verstoß — verboten |
| UPE EUR 1.200 (wirklich unverbindlich) | Zulässig |
| Höchstpreis EUR 1.500 (Preisobergrenze) | Grundsätzlich freistellbar (nicht Hardcore) |
| MAP-Policy (Minimum Advertised Price) | Grauzone — im EU-Recht problematisch |
Müller Parfümerie bietet klôtzzkètté-Handtasche für EUR 840 an (UPE: EUR 1.200). klôtzzkètté-Reaktion: Keine direkten Sanktionen für Preisunterschreitung! Stattdessen: Überprüfung der qualitativen Selektionskriterien des Händlers (vgl. selektiver-vertrieb-coty); bei Verstößen: Kündigung des Händlervertrags aus qualitativen Gründen (nicht wegen des Preises!).
Brezelmann reicht Beschwerde beim Bundeskartellamt ein: klôtzzkètté-Händler verkaufen alle EUR 1.200 — offensichtliche Preisabsprache. Verteidigung: (1) UPE nachweisen (keine Sanktionierung); (2) Marktanteilsschwelle < 30 %; (3) Selektive Vertriebskriterien qualitativer Natur. Wenn alle Händler gleichen Preis haben ohne Preisbindung: Paralleles Verhalten, kein Kartell.
klôtzzkètté möchte Online-Händler EUR 50 mehr je Produkt zahlen lassen als stationäre Händler. Problem: Art. 4 lit. e Vertikal-GVO 2022 — Dual Pricing kann Hardcore-Beschränkung sein, wenn es Händler faktisch vom Online-Verkauf abhält. Alternative: Unterschiedliche Konditionen auf Basis tatsächlicher Mehrkosten (z.B. Versandkosten, Retourenquote) — nicht als pauschale Online-Preis-Erhöhung.
§ [X] Unverbindliche Preisempfehlung (UPE)
klôtzzkètté SA gibt dem Händler für die Vertragsprodukte
unverbindliche Preisempfehlungen bekannt, die dem Händler
als Orientierung für seine Preisgestaltung dienen können.
Der Händler ist in seiner Preisgestaltung vollständig frei.
Die Nichteinhaltung der UPE hat keinerlei Auswirkungen auf
die Vertragsbedingungen, die Lieferkonditionen oder die
Fortsetzung dieses Vertrags.
Klausel | Zulässig? | Grundlage
Mindest-VK-Preis | NEIN | Art. 4a VGG
Fest-VK-Preis | NEIN | Art. 4a VGG
Preis-Obergrenze | JA | Art. 2 VGG
UPE (wirkl. unverbindlich) | JA | Leitl. Rn. 162
MAP (nur für Werbung) | GRAUZONE | Leitl. Rn. 164
Dual Pricing (Online-Aufschlag pauschal) | NEIN | Art. 4e VGG
selektiver-vertrieb-coty — Qualitative Vertriebssteuerung statt Preisbindungagb-haendlervertrag-luxus — Vertragsgestaltung mit AGBdiscounter-und-graumarkt-brezelmann — Graumarktkontrolleus-selektivvertrieb-und-mfp-tiffany-vs-costco — US-Parallelrecht MAP/RPMBevor die Preisklauseln in Händlerverträgen verabschiedet werden, klaere:
Bundeskartellamt, Beschl. v. 26.08.2015 — B 11-13/14 (Sennheiser): Hersteller verstoessen gegen Art. 101 AEUV, wenn sie Online-Haendler durch Preismonitoring-Software und drohende Lieferstopps faktisch auf die UPE verpflichten; die Absicht, das Luxusimage zu schuetzen, entschuldigt nicht.
Quellenregel: Entscheidungen nur nach Prüfung einer amtlichen oder frei zugänglichen Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage ausgeben.
npx claudepluginhub klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --plugin markenrecht-fashion-luxusPrüft Preisempfehlungen und Preisbindungen im Franchiserecht auf kartellrechtliche Zulässigkeit, bewertet Fristen, Zuständigkeit und Rechtsweg und liefert eine Risikoampel mit Sofortmaßnahmen.
Analysiert das kartellrechtliche Handelsvertreterprivileg nach Art. 101 AEUV und § 1 GWB: ordnet Sachverhalt, Norm, Beweislast, Gegenargumente und nächsten Schritt; liefert Prüfpunkte, Risiken und Arbeitsprodukte wie Schriftsätze oder Vertragsentwürfe.
Analyzes AGB in dealer contracts for luxury selective distribution: deadlines, jurisdiction, burden of proof, counterarguments. Reviews contracts under German law (MarkenG, UWG, BGB).