Computes liquidity forecast thresholds, amounts, scenarios, and control assumptions for medium-sized enterprises in corporate/M&A contexts. Returns a calculation table with thresholds, assumptions, and control questions.
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/mittelstand-corporate-ma:liquiditaetsvorschau-schreibcanvasThe summary Claude sees in its skill listing — used to decide when to auto-load this skill
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
Freistehende Liquiditätsvorschau (Mittelstand) und löse die dort angelegte Fachfrage; arbeite mit konkreten Tatbestandsmerkmalen, Beweisfragen und dem unmittelbar benötigten Arbeitsprodukt. Routingfragen bleiben Hilfsmittel, wenn Frist, Zuständigkeit oder Verfahrensart offen sind.Im Mittelstand fehlt häufig ein professionelles CFO-Office oder Treasury. Liquiditätsvorschauen werden oft nur als monatliche Bankstimmung oder als BWA-Kommentar geführt — nicht als strukturierte rollierende Planung. Genau dies ist das Einfallstor für Insolvenzverschleppung: Der Gesellschafter-Geschäftsführer bemerkt die Zahlungsunfähigkeit zu spät oder hält die Zahlungsstockung für vorübergehend, ohne OPOS und Bankdaten systematisch abzugleichen. In M&A-Prozessen ist die Liquiditätsvorschau darüber hinaus Bestandteil der Kaufpreisfindung (Locked-Box vs. Completion Accounts, Net-Debt-Definition) und der Closing Conditions. Liefere das Werkzeug, um Mittelstandsliquidität schnell, transparent und revisionssicher zu planen.
| Norm | Regelungsinhalt (Auszug) |
|---|---|
| § 17 InsO | Zahlungsunfähigkeit: Schuldner nicht in der Lage, fällige Zahlungspflichten zu erfüllen; > 10 % Liquiditätslücke über 3 Wochen in der Regel anzunehmen |
| § 18 InsO | Drohende Zahlungsunfähigkeit: voraussichtlich nicht in der Lage, Verbindlichkeiten bei Fälligkeit zu erfüllen; StaRUG-Öffner |
| § 19 InsO | Überschuldung: Passiva > Aktiva; Fortbestehensprognose als Korrektiv |
| § 15a InsO | Antragspflicht: 3 Wochen (Zahlungsunfähigkeit), 6 Wochen (Überschuldung); GmbH-GF haftet persönlich |
| § 15b InsO | Zahlungsverbote nach Insolvenzreife; persönliche Haftung des Geschäftsführers |
| § 43 GmbHG | Sorgfaltspflicht des Geschäftsführers; Pflicht zur Liquiditätsüberwachung |
| § 264 HGB | Jahresabschluss muss tatsächliche Verhältnisse widerspiegeln; Going-Concern-Pflicht |
| § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB | Fortführungsprinzip: Jahresabschluss ist unter Going-Concern-Annahme aufzustellen, wenn Fortbestand nicht zweifelhaft ist |
| Gericht | Az. | Datum | Leitsatz (kurz) |
|---|
Vorab: Der untenstehende ist die typische Standardlinie. Wenn die Mandantenlage abweicht (siehe "Strategische Optionen" oben), sind die Schritte entsprechend zu verkuerzen, umzustellen oder durch ein anderes Skill zu ersetzen — der ist Leitfaden, nicht Pflichtprogramm.
| Schritt | Prüfungspunkt | Inhalt | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1 | Startliquidität | Bankkontoauszüge (aktuell); Kontokorrentkredit verfügbar? Betrag und Limit; Dispositionsrahmen | Startliquidität EUR [X] |
| 2 | OPOS Kreditoren | Offene Rechnungen Lieferanten; fällig heute, < 2 Wochen, 2–4 Wochen; Mahnungen, Vollstreckungsankündigungen | Auszahlungsliste |
| 3 | OPOS Debitoren | Offene Forderungen; Fälligkeit; Zahlungsverhalten; Ausfallrisiko; Skonto-Abzüge | Einzahlungsliste |
| 4 | Löhne und Gehälter | Nächste Lohnzahlung: Datum und Betrag; SV-Abgaben folgerichtig | Lohntermin |
| 5 | Steuern und Abgaben | Umsatzsteuer (Fälligkeit 10./25. des Folgemonats); Körperschaftsteuer; Lohnsteuer; Rückstände | Steuer-Fälligkeiten |
| 6 | Bankschulden / Debt Service | Tilgungsraten, Zinsen; Fälligkeit; Covenant-Übersicht | Debt-Service-Kalender |
| 7 | 3-Wochen-Vorschau | Woche 1–3: Anfangsbestand, Einzahlungen, Auszahlungen, Endbestand, Deckungslücke, Ampel | Ampel: grün / gelb / rot |
| 8 | 13-Wochen-Cash-Bridge | Wochen 1–13: Brückenfinanzierungsbedarf; Saisonalität einbeziehen | Bridge-Bedarf EUR [X] |
| 9 | Szenarien | Base Case, Downside (Forderungsausfälle +20 %), No-Funding-Case | Szenarien dokumentiert |
| 10 | BWA-Plausibilisierung | Monatliche BWA vs. Bankdaten; Buchungslücken; Abgrenzungen; Rückstellungen | Abweichungen markiert |
| 11 | Net Debt / Working Capital (DD) | Netto-Verschuldung; Working-Capital-Definition laut SPA; Stichtagsbereinigungen | SPA-Zahlen klar |
| 12 | Steuerberater-Loop | BWA und OPOS mit Steuerberater abgleichen; Steuerschätzungen validieren | Steuerberater bestätigt |
| 13 | Quellenlog | Jede Zahl mit Quelle (Kontoauszug, OPOS, Lohnliste, BWA) belegen | Quellenlog vollständig |
| 14 | Insolvenzreife-Schwelle | Bei roter Ampel: § 17 InsO-Prüfung; → mittelstand-ma-insolvenzreife | Schwelle dokumentiert |
| 15 | Freigabe | GF-Bestätigung; Steuerberater-Gegenzeichnung bei Krisenfall; Kanzlei-Dokumentation | Freigabe erteilt |
| Beweisthema | Beweislastträger | Beweismittel |
|---|---|---|
| Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO) | Insolvenzverwalter | Bankkontoauszüge, OPOS, Lohnnachweise |
| Fortbestehensprognose (§ 19 InsO) | Geschäftsführer | Businessplan, Finanzierungszusagen, Auftragsbestand |
| Kenntnis der Insolvenzreife | Insolvenzverwalter | BWA, GF-Protokolle, Steuerberaterkorrespondenz |
| Masseschmälernde Zahlung | Insolvenzverwalter | Buchungsbelege, Stichtag der Insolvenzreife |
| Fristtyp | Dauer | Norm | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Antragspflicht — Zahlungsunfähigkeit | 3 Wochen | § 15a Abs. 1 InsO | Absolute Frist; strafrechtliche Relevanz |
| Antragspflicht — Überschuldung | 6 Wochen | § 15a Abs. 1 InsO | Nur bei negativer Fortbestehensprognose |
| § 15b-Haftung | 3 Jahre ab Kenntnis | §§ 195, 199 BGB | GmbH-GF persönlich |
| USt-Voranmeldung | 10. / 25. des Folgemonats | §§ 18, 21 UStG | Säumniszuschlag bei Verspätung |
| Fehler | Konsequenz | Abhilfe |
|---|---|---|
| BWA ohne Rückstellungen | Überoptimistisches Liquiditätsbild | Rückstellungen regelmäßig nachtragen |
| Kontokorrentkredit als "Eigenkapital" | Zahlungsunfähigkeit wird kaschiert | Kontokorrentkredit ist Verbindlichkeit; Limit-Auslastung überwachen |
| Kundenzahlung erwartet, aber nicht OPOS-belegt | Einzahlung in Vorschau zu optimistisch | Nur vertraglich fällige, plausible Einzahlungen ansetzen |
| Steuerberater meldet nur rückblickend | Frühwarnung fehlt | Wöchentliche Liquiditätsabstimmung einrichten |
| Lohnzahlung auf letztem Kontoauszug | 3-Wochen-Frist für Zahlunsunfähigkeit bereits abgelaufen | Lohntermin immer in Woche 1 einplanen |
Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu prüfen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist eine moegliche Form — nicht die einzige.
| Konstellation | Empfohlener Weg |
|---|---|
| Standard — Liquiditaetsvorschau für Mittelstand erstellen | Vorschau nach Schema; Schriftsatz unten |
| Variante A — Kurzfristige Engpaesse 4-Wochen-Vorschau | Kurzfrist-Vorschau als Subset; Kreditlinien prüfen |
| Variante B — Mandant will Banken Vorschau zeigen | Banken-freundliche Darstellung; Stresstest ergaenzen |
| Variante C — Saisonales Unternehmen Schwankungen normal | Saisonalitaets-Hinweis in Vorschau einbauen |
Wenn die Mandantenkonstellation nicht ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.
LIQUIDITÄTSVORSCHAU — VERTRAULICH — [Firma] — Stand [Datum]
| Position | Woche 1 | Woche 2 | Woche 3 |
|-----------------------|--------------|--------------|--------------|
| Anfangsbestand | EUR [X] | EUR [Y] | EUR [Z] |
| + Kundenzahlungen | EUR [...] | EUR [...] | EUR [...] |
| + Sonstige Einzahlg. | EUR [...] | EUR [...] | EUR [...] |
| - Lieferantenzahlg. | EUR [...] | EUR [...] | EUR [...] |
| - Löhne/SV | EUR [...] | EUR [...] | EUR [...] |
| - Steuern/USt | EUR [...] | EUR [...] | EUR [...] |
| - Kredit-Tilgung/Zins | EUR [...] | EUR [...] | EUR [...] |
| - Sonstige Auslagen | EUR [...] | EUR [...] | EUR [...] |
| Endbestand | EUR [Y] | EUR [Z] | EUR [A] |
| KK-Kredit verfügbar | EUR [B] | EUR [B] | EUR [B] |
| Gesamtliquidität | EUR [C] | EUR [D] | EUR [E] |
| AMPEL | GRÜN | GELB | ROT |
HINWEIS WOCHE 3: Deckungslücke EUR [X]. Prüfung § 17 InsO erforderlich.
Empfehlung: Steuerberate und Insolvenzrechtler konsultieren.
Sehr geehrte Damen und Herren,
in der Angelegenheit unseres Mandanten [Firma] bitten wir Sie um folgende
Unterlagen und Bestätigungen:
1. Aktuelle BWA [Monat] mit Summen- und Saldenliste (SuSa)
2. OPOS Kreditoren und Debitoren mit Fälligkeitsdaten
3. Steuerrückstände gegenüber Finanzamt [Ort] und Sozialversicherung
4. Bestätigung, dass die Fortführungsannahme nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB
aus Ihrer Sicht weiterhin gerechtfertigt ist
Bitte senden Sie die Unterlagen bis [Datum]. Bei Zweifeln an der Fortführungsfähigkeit
bitten wir Sie, uns unverzüglich telefonisch zu kontaktieren.
[Kanzlei, Datum, Unterschrift]
--- vor Versand klären ---
Schlussabsatz Variante A (kooperativ): Wir regen eine guetliche Einigung an und stehen für ein klärenden Gesprach zur Verfuegung. Eine einvernehmliche Loesung erspart beiden Seiten Zeit und Kosten.
Schlussabsatz Variante B (formal-streng): Eine aussergerichtliche Einigung kommt nur in Betracht wenn die Gegenseite innerhalb von [X] Tagen einen akzeptablen Vorschlag unterbreitet. Anderenfalls werden wir alle rechtlichen Schritte einleiten.
| Schadensfall | Ansatz | Norm |
|---|---|---|
| § 15b-Haftung GmbH-GF | Summe der masseschmälernden Zahlungen | § 15b InsO |
| Steuerberater-Haftung (Mittelstand) | Beratungsschaden; entgangener Rettungswert | §§ 280, 634 BGB |
| Kaufpreisminderung wegen Netto-Verschuldung | Differenz vereinbarter vs. tatsächlicher Net Debt | SPA Completion Accounts |
| Akteur | Empfehlung |
|---|---|
| Gesellschafter-GF | Wöchentlichen Liquiditätscheck einrichten; Steuerberater für rollierende BWA nutzen; bei Deckungslücke sofort Anwalt |
| Steuerberater | BWA-Kommentierung nicht nur historisch, sondern vorausschauend; bei Warnsignalen Mandanten proaktiv ansprechen |
| Käufer (Mittelstand-DD) | Net-Debt-Definition im SPA präzise vereinbaren; 3-Monats-Liquiditätsvorschau als Closing Condition |
mittelstand-ma-insolvenzreife — Insolvenzreife-Prüfung bei roter Ampelmittelstand-ma-aktenanlage — Vorschau in Deal-Akte dokumentierenmittelstand-ma-tabellenreview — Finanzdaten reviewenmittelstand-ma-erechnung-gobd — GoBD-konforme AbrechnungQuellenregel: Entscheidungen nur nach Prüfung einer amtlichen oder frei zugänglichen Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage ausgeben.
npx claudepluginhub klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --plugin mittelstand-corporate-maTriages incoming documents and requests for German-law liquidity planning: clarifies role, goal, deadline, materials, and routes to the right specialist module with a deadline/risk traffic light.
Generates rolling 3/6/12-month liquidity forecasts with continuation prognosis under German insolvency law (§§ 17, 19 InsO) for tax advisors. Structures facts, norms, and produces work products.
Prüft Frist, Form, Zuständigkeit, Rechtsweg und Sofortmaßnahmen für freistehende Liquiditätsvorschau in Großkanzlei Corporate/M&A; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.