From grosskanzlei-corporate-ma
Generates insolvency maturity and StaRUG threshold check matrices for corporate/M&A transactions, covering due diligence, board papers, and crisis mandates.
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/grosskanzlei-corporate-ma:grosskanzlei-ma-insolvenzreifeThe summary Claude sees in its skill listing — used to decide when to auto-load this skill
- **Normenradar:** Paragraf 15, 16, 40, 43, 46 GmbHG; Paragraf 76, 93, 111 AktG; HGB-, UmwG-, GWB- und AWV-Bezug nur, wenn der konkrete Vorgang ihn trägt.
references/quellenhygiene.md und references/zitierweise.md beachten.Tatsache / Norm / Beleg / Wertung / Gegenargument / nächster Schritt und bei Bedarf einen ausformulierten Textbaustein.Im M&A-Kontext ist die Insolvenzreife-Prüfung in zwei Richtungen relevant: Einerseits als Due-Diligence-Instrument des Käufers, der sicherstellen muss, dass das Zielunternehmen bei Signing nicht bereits insolvenznah ist (andernfalls drohen MAC-Trigger, W&I-Ausschlüsse, Closing-Versagungen). Andererseits als Pflichtinstrument der Geschäftsleitung, die bei Eintritt von Insolvenzreife Antragspflichten hat und für masseschmälernde Zahlungen nach Paragraf 15b InsO haftet. Die drei Insolvenztatbestände — Zahlungsunfähigkeit (Paragraf 17), drohende Zahlungsunfähigkeit (Paragraf 18) und Überschuldung (Paragraf 19 InsO) — sind scharf zu trennen: Nur Paragraf 17 und Paragraf 19 begründen Antragspflichten, Paragraf 18 ist Voraussetzung für das StaRUG-Verfahren.
| Norm | Regelungsinhalt (Auszug) |
|---|---|
| Paragraf 17 InsO | Zahlungsunfähigkeit: Schuldner nicht in der Lage, fällige Zahlungspflichten zu erfüllen; > 10 % Liquiditätslücke über 3 Wochen in der Regel anzunehmen |
| Paragraf 18 InsO | Drohende Zahlungsunfähigkeit: voraussichtlich nicht in der Lage, Verbindlichkeiten bei Fälligkeit zu erfüllen; Prognosezeitraum für StaRUG: 24 Monate |
| Paragraf 19 InsO | Überschuldung: Vermögen deckt Verbindlichkeiten nicht, außer bei positiver Fortbestehensprognose (zweistufige Prüfung) |
| Paragraf 15a InsO | Antragspflicht: 3 Wochen bei Zahlungsunfähigkeit; 6 Wochen bei Überschuldung; Pflicht des Geschäftsführers / Vorstands |
| Paragraf 15b InsO | Zahlungsverbote nach Insolvenzreife; Haftung des Geschäftsführers / Vorstands; Direktanspruch des Insolvenzverwalters |
| Paragraf 1–93 StaRUG | Vorinsolvenzlicher Restrukturierungsrahmen: setzt drohende Zahlungsunfähigkeit (Paragraf 18 InsO) voraus |
| Paragraf 321a HGB | Berichtspflicht des Abschlussprüfers über bestandsgefährdende Risiken; Frühwarnpflicht |
| Paragraf 91 Abs. 2 AktG; 43 GmbHG | Pflicht zur Einrichtung eines Überwachungssystems für bestandsgefährdende Risiken |
| Gericht | Az. | Datum | Leitsatz (kurz) |
|---|---|---|---|
| BGH | IX ZR 229/22 | 23.01.2025 | Zahlungsunfähigkeit objektiv; nicht titulierte streitige Forderung nach objektiver Rechtslage; vorläufig vollstreckbare titulierte Forderung nominal, wenn fällig, Vollstreckungsvoraussetzungen vorliegen und der Gläubiger vollstreckt |
| BGH | IX ZR 129/22 | 18.04.2024 | Liquiditätsstatus muss mit Einzelposten und Belegen prüfbar sein; sonst droht einfaches Bestreiten durch außenstehende Gegner |
| BGH | II ZR 139/23 | 11.03.2025 | Nichtzulassungsbeschwerde-Beschluss: materieller Bestand entscheidet; Reichweite auf diese Bestätigung der bestehenden Rechtsprechung begrenzen |
| BGH | IX ZB 38/24 | 22.05.2025 | Die Belegwirkung eines Titels kann für einen Insolvenzantrag entfallen, wenn die Vollstreckung vorläufig eingestellt ist |
| BGH | IX ZR 133/14 | 05.03.2015 | Qualifizierter Rangrücktritt wirkt als schuldrechtliche Rang- und Durchsetzungssperre zugunsten der Gläubigergesamtheit |
| BGH | IX ZR 143/17 | 06.12.2018 | Vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre muss Eröffnungsgründe klar verhindern; unklare Klauseln lösen Passivierungs- und Anfechtungsrisiken aus |
| IDW S 11 | — | 2022 | Standard zur Beurteilung von Insolvenzeröffnungsgründen; Methodik Liquiditätsstatus, Überschuldungsstatus, Fortbestehensprognose |
Vorab: Das folgende Prüfschema ist eine Standardlinie. Wenn die Mandantenlage abweicht, werden die Schritte gekürzt, umgestellt oder an einen Spezialskill übergeben. Maßgeblich ist ein belastbares Ergebnis, nicht das Abarbeiten einer Tabelle.
| Schritt | Prüfungspunkt | Inhalt | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1 | Datenqualität prüfen | Bankstände, OPOS, Forecast, Bilanz, stille Lasten, Finanzierungslinien, Patronate, Rangrücktritte vorhanden und aktuell? | Datenlücken-Liste |
| 2 | Liquiditätsstatus erstellen | Aktuelle Liquidität aus Bankdaten; fällige Verbindlichkeiten aus OPOS; streitige Forderungen nach Bestand, Fälligkeit, Titel und Vollstreckungsstand; jede Sammelposition mit Beleg auf Einzelposten herunterbrechen | EUR [X] Deckungslücke |
| 3 | 3-Wochen-Vorschau (Paragraf 17 InsO) | Liegt Deckungslücke > 10 % der fälligen Verbindlichkeiten vor? → Ampel rot = Zahlungsunfähigkeit | Paragraf 17-Status: [ZU / nicht ZU] |
| 4 | Streitforderungen und Titel | Keine Prozessrisikoquote; materiell bestehende fällige Forderung nominal, nicht bestehende oder nicht fällige Forderung nicht einstellen; vollstreckter Titel nominal | Passiva-Entscheidung dokumentiert |
| 5 | Überschuldungsstatus (Paragraf 19 InsO) | Bilanz-Passiva > Aktiva zu Fortführungswerten? Stille Lasten, Rückstellungen aufdecken | Überschuldung: [Ja / Nein] |
| 6 | Fortbestehensprognose (Paragraf 19 InsO) | Überwiegende Wahrscheinlichkeit des Fortbestehens über 12 Monate? Finanzierungszusagen, Auftragsbestand, Geschäftsplan | Prognose: [positiv / negativ] |
| 7 | Drohende Zahlungsunfähigkeit (Paragraf 18 InsO) | Prognose 24 Monate: werden Verbindlichkeiten voraussichtlich nicht erfüllt werden können? StaRUG-Schwelle? | Paragraf 18-Status: [DZU / nicht DZU] |
| 8 | Antragspflicht bewerten (Paragraf 15a InsO) | Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung ohne positive Prognose? → Frist läuft; Geschäftsleitung informieren | Fristbeginn: [Datum] |
| 9 | Zahlungsverbot (Paragraf 15b InsO) | Welche Zahlungen wurden seit Insolvenzreife geleistet? Rückforderungsrisiko des Insolvenzverwalters? | Zahlungsprotokoll |
| 10 | StaRUG-Eignung prüfen | Paragraf 18 InsO liegt vor; Hauptverwaltung in Deutschland (COMI); Planbetroffene identifizierbar? | StaRUG: [geeignet / nicht geeignet] |
| 11 | Deal-Auswirkungen bewerten | MAC-Trigger; Ordinary-Course-Covenant-Verletzung; Closing-Condition-Gefährdung; W&I-Ausschluss | Deal Impact Memo |
| 12 | W&I-Versicherung prüfen | Enthält W&I-Police Ausschlüsse für Insolvenzreife, MAC oder Zahlungsunfähigkeit? | W&I-Status |
| 13 | Fragenliste an Stakeholder | Geschäftsleitung, CFO, Steuerberater, Hausbank, Insolvenzrechtsteam: konkrete Fragen mit Frist | Fragenliste |
| 14 | Senior-Review-Gate | Insolvenzreife-Matrix an Senior Partner; Human-in-the-loop bei roter Ampel; Dokumentation | Freigabe erteilt |
| 15 | Abschlussdokumentation | Deal-Karte aktualisieren; Board Paper-Version erstellen; Closing-Condition-Status setzen | Dokumentation fertig |
| Prüfung | Kriterium | Status | Kommentar |
|---|---|---|---|
| Paragraf 17 InsO — Zahlungsunfähigkeit | Deckungslücke > 10 % über 3 Wochen | Grün / Gelb / Rot | [Kommentar] |
| Paragraf 18 InsO — Drohende ZU | Voraussichtliche Nichterfüllung 24 Monate | Grün / Gelb / Rot | [Kommentar] |
| Paragraf 19 InsO — Überschuldung | Passiva > Aktiva; Fortbestehensprognose | Grün / Gelb / Rot | [Kommentar] |
| Paragraf 15a InsO — Antragspflicht | Frist läuft? | Ja / Nein | [Datum] |
| StaRUG-Eignung | Paragraf 18 InsO + COMI + Planbetroffene | Geeignet / Nicht geeignet | [Kommentar] |
| MAC-Trigger | Vertragsdefinition MAC erfüllt? | Ja / Nein / Unklar | [Kommentar] |
| W&I-Ausschluss | Insolvenzreife in Police ausgeschlossen? | Ja / Nein | [Kommentar] |
| Beweisthema | Beweislastträger | Beweismittel |
|---|---|---|
| Zahlungsunfähigkeit bei Antragspflicht-Verletzung | Insolvenzverwalter | Bankkontoauszüge, OPOS, Zahlungsrückstände |
| Positive Fortbestehensprognose (Paragraf 19 InsO) | Geschäftsleitung | Finanzplan, Auftragsbestand, Finanzierungszusagen (schriftlich) |
| Bestehen und Fälligkeit streitiger Forderungen | Wer sich auf die Liquiditätswirkung beruft; bei Herausnahme aus GF-Sicht zusätzlich Geschäftsleitung | Titel, Klageschrift, Einwendungen, Vollstreckungsnachweise, Stundung, Vergleich, Einstellungsbeschluss, finales Rechtsgutachten |
| Masseschmälernde Zahlung (Paragraf 15b InsO) | Insolvenzverwalter | Buchungsbelege, Zeitpunkt der Insolvenzreife, Vergleich ordentlicher Kaufmann |
| MAC-Eintritt | Partei, die Vollzugsverweigerung geltend macht | Finanzberichte, Gutachten, Marktdaten |
| Fristtyp | Dauer | Norm | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Antragspflicht — Zahlungsunfähigkeit | 3 Wochen | Paragraf 15a Abs. 1 InsO | Absolute Frist; Strafbarkeit nach Paragraf 15a Abs. 4 InsO |
| Antragspflicht — Überschuldung | 6 Wochen | Paragraf 15a Abs. 1 InsO | Bei positiver Fortbestehensprognose keine Pflicht |
| Paragraf 15b-Haftung | 3 Jahre ab Kenntnis | Paragraf 195, 199 BGB | Insolvenzverwalter geltend machen |
| StaRUG-Rahmen | 12–24 Monate | Paragraf 31, 33 StaRUG | Bei Paragraf 17 InsO kein StaRUG-Zugang mehr |
| Insolvenzanfechtung | 1–10 Jahre je nach Tatbestand | Paragraf 130–134 InsO | Relevanz für pre-Closing-Zahlungen |
| Argument | Erwiderung |
|---|---|
| Forderung bestritten | Bestreiten allein genügt nicht; materiell bestehende und fällige Forderungen gehören in die Liquiditätsbilanz |
| Prozessverlust nur wahrscheinlich | Keine prozentuale Prozessrisikoquote in der 3-Wochen-Bilanz; entweder fällige Verbindlichkeit, vollstreckungswirksamer Titel oder kein Passivum |
| Liquiditätsstatus ist nur Management Summary | Für Haftung, DD und Streitfall nicht ausreichend; Einzelposten, Beleg und Fälligkeit nachfordern |
| Legal Opinion sagt Forderung besteht nicht | Als Verteidigungsbaustein dokumentieren, aber objektive Rechtslage und spätere Beweislast gesondert bewerten |
| Rangrücktritt schriftlich vereinbart | Prüfen, ob die Durchsetzung vor und nach Insolvenzreife gesperrt ist, Zahlung nur aus freiem Vermögen oder freiem Liquiditätsüberschuss erfolgen darf und die Klausel zugunsten der Gläubigergesamtheit wirkt |
| MAC-Klausel zu unbestimmt | Gerichtliche Auslegung der MAC-Definition; Verweis auf EBITDA-Schwellenwerte schärft Klausel |
Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu prüfen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist eine moegliche Form — nicht die einzige.
| Konstellation | Empfohlener Weg |
|---|---|
| Standard — Insolvenzreife im M-and-A-Kontext prüfen | Insolvenzreife-Prüfung nach Schema; Schriftsatz unten |
| Variante A — Insolvenzreife klar Antragspflicht besteht | Direkt zu Antragspflicht-Skill; kein Gutachten noetig |
| Variante B — Insolvenzreife noch nicht erreicht Sanierung möglich | Sanierungs-Szenario nach StaRUG prüfen |
| Variante C — Kreditgeber will Einblick in Lage | Bankengespraech-Dokumentation statt interner Prüfung |
Wenn die Mandantenkonstellation nicht ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.
VERTRAULICH — Anwaltliches Arbeitsdokument
An: Geschäftsleitung [Firma]
Von: [Kanzlei]
Datum: [TT.MM.JJJJ]
INSOLVENZREIFE-PRÜFUNG — ERSTE EINSCHÄTZUNG
Wir haben auf Grundlage der uns vorliegenden Unterlagen (Bankkontoauszug [Datum],
OPOS Kreditoren [Datum], Bilanz [Stichtag]) eine erste Insolvenzreife-Prüfung
durchgeführt.
ERGEBNIS:
Paragraf 17 InsO (Zahlungsunfähigkeit): AMPEL ROT
Zum Stichtag [Datum] besteht eine Deckungslücke von EUR [X] (entspricht [Y] %
der fälligen Verbindlichkeiten von EUR [Z]). Dies überschreitet die BGH-Schwelle
von 10 %. Die Antragspflicht nach Paragraf 15a InsO könnte ausgelöst sein.
Paragraf 19 InsO (Überschuldung): AMPEL GELB
Bilanzielles Eigenkapital: EUR [X] (positiv). Stille Lasten (Pensionen EUR [Y])
nicht vollständig bewertet. Fortbestehensprognose: Finanzierungszusage Bank [Name]
noch nicht bestätigt.
DRINGLICHE MASSNAHMEN:
1. Liquiditätsprüfung durch Restrukturierungsberater bis [Datum].
2. Finanzierungszusage Bank [Name] schriftlich bestätigen lassen bis [Datum].
3. Entscheidung über StaRUG-Anzeige bis [Datum].
4. Spezialisiertes Insolvenzrechtsteam sofort hinzuziehen.
HINWEIS: Diese erste Einschätzung ersetzt keine finale insolvenzrechtliche
Stellungnahme. Wir empfehlen die sofortige Hinzuziehung eines spezialisierten
Insolvenzrechtsteams.
DEAL IMPACT MEMO — Insolvenzreife — Projekt [Deal-Code]
Erstellt: [Datum]
Autor: [Name]
Insolvenzreife-Status: Paragraf 17 InsO — Zahlungsunfähigkeit MÖGLICH
DEAL-AUSWIRKUNGEN:
1. MAC-Klausel (SPA Ziffer [X]):
Definition: "[MAC-Definition aus SPA]".
Einschätzung: Der festgestellte Liquiditätsrückgang von EUR [X] innerhalb von
[Y] Wochen könnte als MAC-Ereignis zu werten sein. Endgültige Entscheidung
erfordert Vergleich mit Ausgangszustand bei Signing (Anlage [X]).
Partner: MAC-Analyse bis [Datum] abschließen.
2. Closing Condition (SPA Ziffer [X]):
Garantie der Zahlungsfähigkeit bei Closing. Bei Zahlungsunfähigkeit ist Closing
Condition nicht erfüllt. Käufer kann Vollzug verweigern.
3. W&I-Versicherung:
Police Ziffer [X] schließt Schäden aus, die auf Insolvenzreife beruhen.
W&I-Owner: W&I-Broker bis [Datum] über Situation informieren.
4. Ordinary-Course-Covenant:
Geschäftsleitung darf ohne Käufer-Zustimmung keine außerordentlichen Zahlungen
> EUR [X] leisten. Paragraf 15b InsO-Risiko ist unabhängig davon zu beachten.
--- vor Versand klären ---
Schlussabsatz Variante A (kooperativ): Wir regen eine guetliche Einigung an und stehen für ein klärenden Gesprach zur Verfuegung. Eine einvernehmliche Loesung erspart beiden Seiten Zeit und Kosten.
Schlussabsatz Variante B (formal-streng): Eine aussergerichtliche Einigung kommt nur in Betracht wenn die Gegenseite innerhalb von [X] Tagen einen akzeptablen Vorschlag unterbreitet. Anderenfalls werden wir alle rechtlichen Schritte einleiten.
| Schadensfall | Ansatz | Norm |
|---|---|---|
| Paragraf 15b-Haftung | Summe masseschmälernder Zahlungen | Paragraf 15b InsO; direkter Anspruch gegen Geschäftsführer |
| Closing-Verweigerung wegen Insolvenzreife | Schadensersatz des Käufers bei unbegründeter Verweigerung | SPA-Freistellungsklausel; Paragraf 280 BGB |
| MAC-Streit | Streitwert = Kaufpreis; international meist Schiedsverfahren | SPA-Schiedsklausel |
| StaRUG-Beratungskosten | EUR 100.000–1 Mio. je nach Komplexität | Budgetplanung Geschäftsleitung |
| Akteur | Empfehlung |
|---|---|
| Geschäftsleitung | Liquiditätsstatus wöchentlich schriftlich dokumentieren; Fortbestehensprognose zeitnah extern bestätigen lassen; Insolvenzrechtsteam frühzeitig einbinden |
| Käufer (DD) | Insolvenzreife als Closing Condition absichern; MAC-Klausel mit konkreten Finanzschwellen schärfen; W&I-Ausschlüsse prüfen |
| Berater | Insolvenzreife-Matrix niemals allein beurteilen; immer Insolvenzrechtsspezialist einbinden; Senior-Review-Gate obligatorisch |
grosskanzlei-ma-liquiditaetsvorschau — Detaillierte Liquiditätsplanungcorporate-kanzlei-restructuring-starug-insolvenzplan — StaRUG-Planung und Insolvenzplangrosskanzlei-ma-aktenanlage — Dokumentation in Deal-Akteanw-insolvenzreife-pruefung-17-19-inso — Technische Insolvenzprüfung nach IDW S 11npx claudepluginhub klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --plugin grosskanzlei-corporate-maPerforms a standalone insolvency maturity and StaRUG threshold check for SMEs in M&A or crisis situations, evaluating payment inability, imminent insolvency, over-indebtedness, and filing obligations under §§ 17-19 InsO, § 15a InsO, §§ 1-4 StaRUG.
Checks deadlines, formalities, jurisdiction, and legal remedies in German insolvency law. Outputs a risk traffic light and immediate action steps for insolvency cases.
Reviews StaRUG and insolvency plan requirements for large law firm corporate/M&A matters. Checks deadlines, form, jurisdiction, legal remedies, and provides risk traffic light with steps.