From Krisenfrüherkennung und StaRUG-Management
Creates a client warning letter under Section 102 StaRUG when annual financial statements reveal potential insolvency grounds. Outputs initial notice, escalation steps, internal memo, and proof of delivery.
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/krisenfrueherkennung-starug:mandantenbrief-warnung-paragraph-starugThe summary Claude sees in its skill listing — used to decide when to auto-load this skill
Lies Auftrag, Abschlussunterlagen, Bilanzierungsannahmen, Saldenlisten, offene Posten, Kontennachweise, Vollstreckungsunterlagen, frühere Hinweise und Korrespondenz vollständig. Stelle höchstens zwei Rückfragen, wenn eine fehlende Angabe den nächsten Entwurf tatsächlich verhindert.
Lies Auftrag, Abschlussunterlagen, Bilanzierungsannahmen, Saldenlisten, offene Posten, Kontennachweise, Vollstreckungsunterlagen, frühere Hinweise und Korrespondenz vollständig. Stelle höchstens zwei Rückfragen, wenn eine fehlende Angabe den nächsten Entwurf tatsächlich verhindert.
Erstelle sofort:
Vor jedem Schreiben sind fünf Fragen zu beantworten:
Fehlt der Jahresabschlussauftrag, darf das Schreiben nicht als gesetzlicher Hinweis nach Paragraf 102 StaRUG bezeichnet werden. Prüfe dann gesondert, ob Vertrag, Berufsrecht oder die konkrete Gefahrenlage eine Warnung verlangen.
| Lage | Arbeitsweise | Wiedervorlage |
|---|---|---|
| einzelne offene Indizien, kein Hinweis auf aktuelle Insolvenzreife | konkreter Hinweis, fehlende Daten anfordern, zuständige Person benennen | nach realistischer Beschaffungsdauer |
| mehrere offenkundige Indizien oder widersprüchliche Fortführungsannahmen | Hinweis mit Zahlen- und Belegmatrix, sofortige fachkundige Prüfung verlangen | kurzfristig und aktiv überwachen |
| mögliche bereits eingetretene Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung | sofortiger Hinweis, persönliche Kontaktaufnahme, Prüfung nach Paragrafen 17 und 19 InsO priorisieren | noch am selben Arbeitstag nachhalten |
| Mandant reagiert nicht oder verweigert Prüfung | Warnung dokumentiert wiederholen, Fortführung und Grenzen des Mandats berufsrechtlich prüfen | nach konkreter Gefahrenlage, nicht nach starrer Frist |
Paragraf 102 StaRUG enthält weder eine feste Sieben-Tage- noch eine Vierzehn-Tage-Frist. Auch eine Mandatsniederlegung folgt nicht automatisch aus dem Gesetz. Sie ist anhand des Mandats, des Berufsrechts, drohender Nachteile und einer geordneten Übergabe gesondert zu prüfen.
[Kanzlei oder Praxis]
[Anschrift, Telefon, E-Mail]
[Ort], [Datum]
Persönlich und vertraulich
[Mandant]
zu Händen [Geschäftsleitung]
[Anschrift]
Unser Zeichen: [Zeichen]
Jahresabschluss zum [Stichtag]
Hinweis auf einen möglichen Insolvenzgrund und Organpflichten
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir erstellen aufgrund Ihres Auftrags vom [Datum] den Jahresabschluss
zum [Stichtag]. Bei der Bearbeitung sind folgende Anhaltspunkte
offenkundig geworden:
1. [Tatsache mit Betrag, Fälligkeit und Fundstelle]
2. [Tatsache mit Betrag, Fälligkeit und Fundstelle]
3. [gegebenenfalls abweichende Angabe oder offene Unterlage]
Diese Tatsachen können auf [Zahlungsunfähigkeit, drohende
Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung] nach Paragraf [17, 18 oder 19]
InsO hindeuten. Eine abschließende Prüfung der Insolvenzreife ist mit
diesem Hinweis nicht verbunden.
Die Geschäftsleitung muss die mögliche Insolvenzreife und die daran
anknüpfenden Pflichten unverzüglich fachkundig prüfen. Bei
Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung ist ein Insolvenzantrag nach
Paragraf 15a InsO ohne schuldhaftes Zögern zu stellen. Die dort genannten
Höchstzeiträume von drei beziehungsweise sechs Wochen dürfen nur für
ernsthafte, aussichtsreiche Prüfungs- und Sanierungsbemühungen genutzt
werden und sind keine Wartefristen. Zahlungen sind gegebenenfalls an
Paragraf 15b InsO zu messen.
Für die Prüfung benötigen Sie insbesondere [Unterlagen]. Bitte teilen
Sie uns bis [sachgerecht bestimmter Zeitpunkt] den verantwortlichen
Ansprechpartner mit und bestätigen Sie den Erhalt dieses Schreibens.
Mit freundlichen Grüßen
[Name und Berufsbezeichnung]
Anlagen:
1. [Unterlage]
2. [Unterlage]
[Briefkopf]
[Ort], [Datum]
Persönlich und vertraulich
[Mandant und Geschäftsleitung]
Unser Zeichen: [Zeichen]
Bezug: Unser Hinweis vom [Datum]
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Schreiben vom [Datum], zugegangen am [Datum und Nachweis], haben wir
Sie aufgrund der Jahresabschlusserstellung auf konkrete Anhaltspunkte
für einen möglichen Insolvenzgrund hingewiesen. Eine belastbare
Rückmeldung oder die angeforderten Unterlagen liegen bislang nicht vor.
Seitdem sind folgende neue Tatsachen hinzugekommen:
[nur neue Tatsachen mit Fundstelle aufführen]
Die Geschäftsleitung muss die mögliche Insolvenzreife unverzüglich
prüfen. Bitte veranlassen Sie wegen der aktuellen Gefahrenlage bis
[konkret begründeter Zeitpunkt] [genaue Handlung oder Unterlage]. Dieses
Datum ist eine organisatorische Wiedervorlage und keine gesetzliche
Antragsfrist.
Mit freundlichen Grüßen
[Name und Berufsbezeichnung]
Aktenvermerk
Mandant: [Name]
Jahresabschluss: [Stichtag]
Bearbeiter: [Name]
Datum und Uhrzeit: [Angabe]
1. Auftrag zur Jahresabschlusserstellung:
[Beleg und Umfang]
2. Offenkundige Anhaltspunkte:
[Tatsache, Betrag, Fälligkeit, Fundstelle und Erkenntnisdatum]
3. Kenntnislage des Mandanten:
[bekannte Hinweise, Erklärungen und Gegenindizien]
4. Abgesandter Hinweis:
[Datum, Adressat, Anlagen und genauer Übermittlungsweg]
5. Zugang:
[Nachweis]
6. Reaktion und nächste Handlung:
[Wiedervorlage mit Begründung]
Primärquellen:
npx claudepluginhub klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --plugin krisenfrueherkennung-starugPrüft die Warnpflicht nach Paragraph 102 StaRUG bei Jahresabschlusserstellung und erstellt Tatbestandsvermerke, Hinweisschreiben oder Aktenvermerke.
Creates a warning letter for tax advisors upon crisis signals, checking §102 StaRUG applicability for annual financial statements. Produces evidence matrix, letter, access plan, and follow-up.
Orchestrates StaRUG early warning system tasks: organizes case files, evidence, gaps, and follow-ups; delivers actionable output with audit points, risks, and next steps for legal departments in insolvency law.