From roemisches-recht
Creates a draft Abschlussmemo on Romanistic viability in Roman law, incorporating facts, norms, evidence, and motions with reasoning and appendix logic.
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- **Accursius, Glossa ordinaria (ca. 1230)** — Standardglosse: quicquid non agnoscit glossa, non agnoscit curia
Wirkungsgeschichte in Stufen: Glossatoren (Bologna, ab ca. 1100) erschließen den wiederentdeckten Digestentext philologisch (Glossen, Summen); Kommentatoren (Bartolus, Baldus) machen ihn praxistauglich (Statutentheorie als IPR-Geburt, Handelsrecht); mos italicus (praktisch) vs. mos gallicus (humanistisch-historisch, Cujas) markieren den Methodenstreit des 16. Jh.; usus modernus pandectarum wendet selektiv an ('heutiger Gebrauch'); Pandektenwissenschaft des 19. Jh. (Savigny, Puchta, Windscheid) baut das Begriffssystem, das 1900 BGB wird. Kanonisches Recht steuert bei: pacta sunt servanda, Zinsverbot-Diskussion, Prozessrecht.
Das BGB ist geronnene Pandektistik: Rechtsgeschäft, Willenserklärung, Anspruch (§ 194), Trennungs- und Abstraktionsprinzip sind Wissenschaftsschöpfungen des 19. Jh. auf römischem Material. Wer BGB-AT versteht, liest Windscheid; wer Windscheid prüft, braucht die Digesten.
Rezeption nicht als 'Import 1495' datieren — sie war ein Jahrhunderte langer Prozess (Frühreseption über kirchliche Gerichte, Juristenausbildung). Und: 'römisch' im usus modernus heißt oft 'bartolistisch gefiltert', nicht klassisch.
npx claudepluginhub klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --plugin roemisches-rechtErstellt Entwürfe zur romanistischen Tragfähigkeit im Römischen Recht aus Sachverhalt, Norm, Beweis und Antrag mit Begründung und Anlagenlogik.
Erstellt Abschlussmemo-Entwürfe zum Preußischen Allgemeinen Landrecht aus Sachverhalt, Norm, Beweis und Antrag mit Begründung und Anlagenlogik.
Creates draft memos for historical legal arguments in German legal history, assembling facts, norms, evidence, and motions into a structured output with reasoning and appendix logic.